Aktuelles

Teezeremonie in Hannover

Teezeremonie-Vorführungen:

27. August 2017, 15.00 Uhr

 

Ort: Stadtpark Hannover (Eingang Kleefelderstraße)

Teilnahmebetrag: 20,- €

Information und Anmeldung:

Jana und Dietrich Roloff

roloff@teezeremonie-zen.de

Tel.: 0511 69 49 61

Weitere Inormationen


Teezeremonie in Berlin (Tee Feinkost Tan)

Termine für Teezeremonie-Vorführungen sowie Tee-Verkostungen finden Sie auf folgender Seite: Tee Feinkost Tan

 

Information und Anmeldung:

Tan Kutay

post@tee-feinkost-tan.de

Tel.: 030-81701228

 Ort: Crellestraße 7, 10827 Berlin

 


Teeweg-Seminar in Berlin

Der Verein Ueda Sôko e.V. lädt regelmäßig zu Teeweg-Seminaren in Berlin ein.

 

Das nächste Teeweg-Seminar findet voraussichtlich im November 2017 statt.

 

Ort: wird noch bekannt gegeben

 

Diese Seminare werden zusätzlich zum regulären Unterricht angeboten. Teeschüler der Ueda Sôko Ryû üben dabei, je nach Kenntnisstand, unterschiedliche Zeremonien. Teilnehmer, die den Teeweg erstmals kennenlernen möchten, sind herzlich willkommen und werden in die Rolle des Teegastes eingeführt. Wer selbst den Teeweg erlernen möchte, findet in Berlin und Hannover Möglichkeiten zur Teilnahme an wöchentlich stattfindendem Unterricht.

 

Information und Anmeldung unter: info@ueda-souko.de

05.02. - 07.08.2017: Ritus, Ritual, Zeremonie: Ausstellung im Keramik-Museum Berlin

Die Ausstellung ist für weitere 6 Monate bis Februar 2018 verlängert worden.

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Das Rahmenprogramm umfasst u.a. Teezeremonien, Vorträge und Workshops
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Rückblick: Tee und Zen in Asendorf 2016

Zum dritten Mal haben wir – diesmal angereist aus Görlitz, Dresden, Berlin, Hannover und Bochum – uns für ein Wochenende im Zen-Kloster Hokuozan Sôgenji versammelt und Teezeremonie mit reichlich Zazen garniert. Besonders erwähnenswert: 16 „Lehrlinge“ und ein Okashi-Kurs (zum besseren Verständnis: Okashi heißen die Süßigkeiten, die zum Tee gereicht werden). Auf dem Programm standen „Ukishima“, „Ichigo Daifuku“ und „Nerikiri“. Anfangs hielten sich die künftigen Okashi-Konditoren noch zurück, doch schließlich haben alle mit zugegriffen. Und beim Verzehr der frischen Köstlichkeiten wollte keiner mehr hintenan stehen! 

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Rückblick: "Ökumenisches" Teeseminar in Berlin 2016

Das hat es in Deutschland bisher wohl noch nicht gegeben: eine mehrtägige Teeveranstaltung an der drei Teeschulen gemeinsam mitgewirkt haben! Allem vorausgegangen ist die gemeinsame Nutzung des Teeraums Bôki im Museum für Asiatische Kunst in Berlin durch die Vereine Urasenke Teeweg-Verein Berlin e.V. sowie Ueda Sôko e.V., bei der die Mitglieder hin und wieder auch Gelegenheit haben, den jeweils anderen Teestil kennenzulernen. So entstand die Idee, zu einem gemeinsamen Seminar, zu dem auch eine dritte Teeschule eingeladen werden sollte. Es freut uns sehr, dass wir Herrn Yudo Ikushima, Zen-Oberpriester des Raikyuji-Tempel in Takahashi und Teemeister der Kobori Enshû Schule für diese Veranstaltung gewinnen konnten. Zusammen mit  der Teemeisterin Rie Miyahara sowie der Töpferin Mari Zenimoto ist die Gruppe extra aus Japan angereist.

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Teeschalen selbst herstellen

Thomas Riedinger stellt von Hand geformte Teeschalen her, teils als Raku-Keramik, die er bei 1000°C brennt, teils mit dichterem Scherben, den er bei ca. 1300°C zum Sintern bringt. Darüber hinaus bietet er Wochenend-Kurse an, bei denen er die Technik von Hand aufgebauter Gefäße vermittelt, die er von den Teilnehmern nach Wunsch glasieren lässt und abschließend eigenhändig brennt.


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Rückblick: Teeseminar 2015

Sumidemae (Holzkohle-Zeremonie)
Sumidemae (Holzkohle-Zeremonie)
Zen und Tee – Tee und Zen

eine wechselseitige Annäherung

 

Ein Teeweg-Seminar vom 24. – 26. Juli 2015 im Rinzai-Zen-Kloster Hokuozan Sôgenji: Ein Raum von Sonne und Wind durchflutet, auf weitflächig ausgelegten Tatami-Matten ein freistehender Fûro, von keinem Elektrokabel an die nächste Steckdose gefesselt, und doch steigt der Dampf siedenden Wassers aus dem gusseisernen Wasserkessel auf: ein kunstvoll vorbereitetes Holzkohlenfeuer wartet auf die Teegäste, denen nach einem formellen Essen im Stil der Rinzai-Klöster (als Ersatz für das obligate Kaiseki) in zeremonieller Zubereitung zunächst eine Schale Koicha (dicker Tee) sowie schaumig geschlagener Usucha (dünner Tee) geboten werden soll.

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Furuta Oribe - anders gesehen ...

Es ist aufmerksam zu machen auf einen höchst informativen Text zur Geschichte des Teewegs: eine Doktorarbeit, eingereicht an der University of Hawai’i, 1995. Der Text trägt den in feiner Ironie formulierten Titel: Furuta Oribe: Iconoclastic Guardian of Chanoyu Tradition: Oribe als der Bilderstürmer und Bösewicht, der mit seinem Daimyôcha angeblich den geheiligten Wabicha eines Sen no Rikyu zerstört, aber in Wahrheit dessen Erbe so strikt weitergeführt hat, dass er eben dadurch bei den Tokugawa-Shôgunen in Ungnade gefallen ist. Darüber hinaus erörtert die Verfasserin, Julia R. Nakano-Holmes, den Zusammenhang von Teezeremonie und Macht oder genauer den Einsatz der Teezeremonie als Instrument der Machtausübung in den Zeiten ihres fulminanten Aufstiegs unter Oda Nobunaga, Toyotomi Hideyoshi und den Tokugawa-Shôgunen.

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Rückblick: Teeseminar 2014

Der Teeraum am Morgen
Der Teeraum am Morgen

Bei dem Seminar "Teezeremonie und Zen" vom 01. - 03. August 2014 im Zen-Kloster Hokuozan Sôgenji waren wir insgesamt 14 Teilnehmer. Der Tag begann mit Sutrenrezitation, za-zen und kinhin (Meditation im Gehen), gefolgt vom Frühstück im ritualisierten Stil des Rinzai-Zen. Obwohl das kaiseki (formelle Essen während einer Teezusammenkunft) eigenen Regeln folgt, hat es doch seinen Ursprung in eben den Essens-Ritualen der Rinzai-Klöster.


Der Vormittag war ausgefüllt mit einer Einführung ins Zen, der Frage ob und was Teezeremonie und Zen tatsächlich miteinander zu tun haben, sowie mit unterschiedlichen Formen der Teezeremonie (im Stil der Ueda Sôko Schule, Hiroshima). Mittag- und Abendessen folgten wieder dem in einem Zen-Kloster üblichen Ablauf.

Nachmittags und abends gab es weitere Übungen in za-zen und Teezeremonie (diesmal durchgeführt im Stil der Urasenke Teeschule, Kyôto).

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